Datenbankplanung: MySQL Workbench

Um eine umfangreiche Datenbank zu planen, war ich auf der Suche nach einem Programm, mit dem ich diese Aufgabe durchführen kann. Hierbei wurde ich auf MySQL Workbench hingewiesen.

Herunterladen kann man das Programm hier: http://dev.mysql.com/downloads/workbench/5.2.html#downloads

Damit lassen sich problemlos auch sehr komplexe Datenbankstrukturen planen. Zudem wird ein SQL-Export angeboten, so dass die Planung auch problemlos umgesetzt werden kann.

Batchverarbeitung: Dateien massenhaft umbennen und nummerieren

Hierzu bietet sich das Tool pyRenamer an.

Installiert wird das Programm in der Konsole mittels

apt-get install pyrenamer

Unter Ubuntu 9.10 findet sich das Programm anschließend unter Anwendungen – Zubehör.

Will man nun z.B. mehrere Bilder umbennen so könnte der Befehl hierzu lauten:

img_{num3+1}.jpg

Als Resultat erhielte man Dateinamen wie folgt: img_001.jpg, img_002.jpg, img_003.jpg, …

Wichtig: Zuerst muss auf Vorschau geklickt werden und erst dann auf anwenden. Ansonsten führt das Programm keine Änderungen aus!

Wie installiere ich MyPaint unter Linux/Ubuntu?

MyPaint ist ein Grafikprogramm, welches sich vorrangig zur Bedienung mittels Grafiktabletts eignet. Dadurch sind druckempfindliche Zeichnungen möglich.

Die Projektseite ist hier zu finden: http://mypaint.intilinux.com/

Pakete für Ubuntu kann man z.B. hier finden: http://old.getdeb.net/app/MyPaint

Pidgin: Dateien verschicken funktioniert nicht

Mal wieder die übliche Situation: Ich will mit Pidgin an einen meiner Kontakte eine Datei senden. Das Gegenüber verwendet ICQ unter Windows als Client.

Ich erhalte zuerst die Meldung:

Angebot zum Senden von bild1.png an …

Und danach:

… hat die Übertragung von bild1.png abgebrochen

Auf meinem Rechner läuft Pidgin 2.6.2 unter Ubuntu 9.10.

Da ich natürlich keine Lust habe, das immer mittels E-Mail zu verschicken, musste also nach einer Lösung gesucht werden – und tatsächlich es gibt sie!

Dateien unter Pidgin an ICQ-Clients verschicken:

Pidgin starten – Konten – ICQ-Konto auswählen – Konto bearbeiten – Erweitert

Dort einfach ein Häkchen bei: “Benutze immer den AIM/ICQ-Proxyserver für Dateiübertragungen und Direkt-IM (langsamer, aber zeigt ihre IP-Adresse nicht”

Fertig! Und schon sollte der Dateiversand mittels Pidgin zur Verfügung stehen.

Wacom Bamboo Pen unter Ubuntu 9.10 nutzen / installieren

Bereits vor einigen Tagen habe ich geschrieben, dass ich mir ein Wacom Bamboo Pen zugelegt habe und dieses natürlich unter Linux, genauer Ubuntu 9.10, auch nutzen möchte.

Im Vorfeld hatte ich mich u.a. mittels Google informiert, ob dieses Vorhaben auch umsetzbar sein würde, da die Unterstützung von Linux seitens der Hardwarehersteller doch eher zu wünschen übrig lässt.

Das Wacom Bamboo Pen kommt in einer eleganten Verpackung daher und es macht schon Spaß, es auszupacken. Zu Testzwecken habe ich mich für das Pen entschieden, da es mit rund 50,- Euro noch im erschwinglichen Preisbereich anzusiedeln ist.

Mit hoher Erwartung habe ich ich das Bamboo an den PC angeschlosse, GIMP gestartet und – ein langes Gesicht gemacht… Da war kein Bamboo bei den Eingabegeräten zu finden!?

Was nun? Zuerst in der Konsole nachgeschaut, ob es überhaupt erkannt wird:

markus@ml-linux-2:~$ lsusb
Bus 001 Device 005: ID 05e3:070e Genesys Logic, Inc. X-PRO CR20xA USB 2.0 Internal Card Reader
Bus 001 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub
Bus 002 Device 005: ID 056a:00d4 Wacom Co., Ltd
Bus 002 Device 004: ID 045e:00db Microsoft Corp. Natural Ergonomic Keyboard 4000 V1.0
Bus 002 Device 002: ID 05e3:1205 Genesys Logic, Inc. Afilias Optical Mouse H3003
Bus 002 Device 001: ID 1d6b:0001 Linux Foundation 1.1 root hub
markus@ml-linux-2:~$

Erste Erleichterung: Es wird zumindest erkannt. Also muss es an den Treibern liegen. Um es kurz zu machen: Nach endlosen Stunden der Sucherei habe ich es fertig gebracht, das Wacom Bamboo Pen in einen funktionsfähigen Zustand zu bringen.

Wie das das geht?

Hier die Schritte zur Installation des Wacom Bamboo Pen (ob es mit dem Wacom Bamboo Touch / Touch Pad / Pen Eraser geht weiß ich nicht – diese werden jedoch nach der Installation zur Auswahl angeboten!):

1. Schritt: Besorgen aller notwendigen Pakete

sudo apt-get update
sudo apt-get install wacom-tools xserver-xorg-input-wacom libhal-dev
wget http://kernel.ubuntu.com/git-repos/ubuntu/linux-2.6/drivers/hid/hid-ids.h
sudo cp ./hid-ids.h /lib/modules/`uname -r`/build/drivers/hid/hid-ids.h

2. Schritt: Datei herunterladen

Die entsprechende Datei ist z.B. hier zu finden.

tar -xvjf linuxwacom-0.8.5-4-bamboo-34.tar.bz2
cd linuxwacom-0.8.5-4

3. Schritt: Kompilieren und installieren

./configure –enable-wacom –prefix=/usr
make
sudo make install
sudo cp src/2.6.28/wacom.ko /lib/modules/$(uname -r)/kernel/drivers/input/tablet/
sudo depmod -a
sudo modprobe -r wacom
sudo modprobe wacom

Mehr ist eigentlich nicht zu tun. Danach konnte bei mir das Wacom Bamboo Pen problemlos genutzt werden. Sei es unter Gnome an sich oder in Gimp, Inkscape oder MyPaint.

Nach einer relativ kurzen Eingewöhnungsphase macht das Arbeiten damit richtig Spaß. Die Ergebnisse sind nicht zu vergleichen mit dem herkömmlichen “Mausgefrickel”.

Mit dem folgenden Shellscript wird die Installation automatisch vorgenommen: wacom.sh

fun

Nachtrag
Da einige Leser offenbar Probleme beim Installieren haben, hier noch ein Nachtrag.Es kann vorkommen, dass man bei der Ausführung des Scripts eine Fehlermeldung erhält. Diese versteckt sich in der Ausgabe der Shell und sieht wie folgt aus:

checking for tcl version… 8.4
checking for tcl header files… configure: WARNING: not found; tried /usr/include, tcl, and tcl8.4;
***
*** The tcl development environment can not be found.
*** The header file tcl.h does not appear at the normal
*** (or provided) include path. Some build features
*** will be unavailable.
***
checking for tk header files… configure: WARNING: not found; tried /tk.h and /usr/include/tk.h
***
*** The tk development environment can not be found.
*** The header file tk.h does not appear at the normal
*** (or provided) include path. Some build features
*** will be unavailable.
***

Wie man erkennen kann, fehlen die Pakete tcl development environment und tk develkopment environment.
Diese können problemlos in der Shell nachinstalliert werden (Ubuntu):

sudo apt-get install tcl-8.4-dev tk8.4-dev

bzw. die neueren Versionen mittels

sudo apt-get install tcl-8.5-dev tk8.5-dev

Danach sollte die Installation gelingen.

(Über Rückmeldungen würde ich mich freuen!)

Fileserver: Samba

Zunächst werden mittels apt-get install samba samba-common die notwendigen Pakete installiert.

Die Samba-Nutzer werden mittels

smbpasswd -a [Benutzer]

hinzugefügt.

Druckserver: HP Laserjet 1000

Auf dem Debian-Server wird der HP LaserJet 1000 als Drucker installiert, der dann im Netz freigegeben werden soll.

Die Anleitung zur Installation:

http://foo2zjs.rkkda.com/

Damit das alles installiert und compiliert werden kann müssen zuvor noch folgende Pakete installiert werden:

  • foo2zjs
  • make
  • gs
  • build-essential

Danach ist auch bereits Samba installiert (wozu ich später noch kommen werde).

Mittels w3m http://localhost:631 kann der Drucker dann in CUPS hinzugefügt und verwaltet werden.

    Apache und MySQL auf dem Debian-Server

    Mittels apt-get install apache2 mysql-server phpmyadmin installiere ich zunächst die benötigten Pakete (ca. 162 MB).

    Danach muss das Passwort für den MySQL root angelegt und bestimmt werden, was konfiguriert werden soll.

    Debian 5.0.3: Server-Installation

    Erstes Problem:

    Der Server hat derzeit kein CD-/DVD-Laufwerk.

    Was also tun?

    Ganze einfach:

    Einen USB-Stick mit Debian bespielen, um damit die Installation durchzuführen!

    Wie es geht, ist hier zu finden:

    http://o-o-s.de/?p=717

    Mit dieser Anleitung klappt das recht fix und schon nach kurzer Zeit kann die Installation beginnen.

    Installation

    Beginn der Installation: 12:12 Uhr

    Nach einer kurzen Einrichtung des Netzwerks geht es los mit der Installation. Zunächst werden die Partitionen angelegt (bei mir: 1 GB für Swap, 10 GB für /, 489 GB für /home).

    Und hier schon der zweite Stolperstein:

    Aus einem mir nicht nachvollziehbaren Grund weigert sich das Partitionierungsprogramm meine Fesplatte zu partitionieren. Egal, ob ich es manuell ausführe oder ob es die geführte Partitionierung ist. Fängt gut an…

    Also mittels STRG – ALT – F2 in die Konsole und zunächst die Partitionen manuell mit fdisk gelöscht.

    Dann zurück in den Debian-Installer und die Partition neu erstellt.

    Ergebnis:

    Läuft wie am Schnürchen!

    Die Installation des Debian-Grundsystems beginnt danach automatisch.

    Nach einer Weile werde ich nach dem root-Passwort gefragt und muss im Anschluss einen Benutzer erstellen.

    Danach werden die Pakete aktualisiert, heruntergeladen und installiert. Ich habe für meine Zwecke zuvor noch die Desktopumgebung abgewählt, da der Server im späteren Verlauf nur noch über eine ssh-Verbindung administriert wird. Eine Desktopumgebung wäre daher reine Ressourcenverschwendung.

    13:09 Uhr  läuft mein Debian-Server! Wenn die Probleme am Anfang nicht gewesen wäre, wäre das in ca. 20 Minuten schon erledigt gewesen.

    Nach dem ersten Login wird auch direkt das erste Update mittes apt-get update und apt-get upgrade durchgeführt.  Alles auf dem neuesten Stand! Dann kann es weitergehen…

    Dokumentation: Installation Heimnetzwerk

    Bedingungen:

    Server

    Ein Server, der sowohl zwei Linux Arbeitsplatz-PC  bedient, wie auch einen Windows-XP Laptop. Freigaben und Zugriffsregelungen daher mittels Samba. Gemeinsame Ordner die allen Nutzern zur Verfügung stehen (Musik, Bilder).

    Auf dem Server soll ein Apache und eine MySQL-Datenbank laufen, um im Heimnetzwerk eine Intranetlösung bereit zu stellen.

    Auf eine zentrale Nutzerverwaltung auf dem Server wird bewusst verzichtet. Die Clients sollen auch ohne Server lauffähig sein.

    Betriebssystem: Debian 5.0.3

    Arbeitsplatz-PC

    Zugriff auf die Serverfreigaben mittels Samba.

    Betriebssystem: Ubuntu 9.10